Zum dritten CSD in Euskirchen kamen wie erwartet etwa doppelt so viele Menschen wie im vergangenen Jahr. Dabei gab es ein großes Lob seitens der Polizei für die sehr gut organisierte und sehr geordnet abgelaufene Veranstaltung. Von unserer Seite ein ganz großes Dankeschön an Polizei und Ordnungsamt für die außerordentlich freundliche und aufmunternde Präsenz!
Wie es in Euskirchen schon Tradition ist, treten bei solchen Gelegenheiten alle Vertreter der bunten Zivilgesellschaft Seite an Seite an, um gemeinsam zu feiern und sich gegenseitig zu unterstützen. So waren neben den unterschiedlichsten queeren Menschen und ihren Unterstützer:innen sowie queerfreundlichen Vereinen auch die beiden christlichen Kirchen, die Kreisverwaltung, die Polizei, die Paritätische Wohlfahrtsvereinigung, Pflegedienste und Einrichtungen für Menschen mit Einschränkungen und die demokratischen Parteien mit Ständen und bei der Parade dabei.
Ganz besonders stolz sind wir auf unseren Bürgermeister Sebastian Glatzel, der als erster Vertreter aus einer weiteren Kreisgemeinde aktiv teilnahm und Worte der Unterstützung aus Bad Münstereifel überbrachte! Gemeinsam mit seiner Tochter, Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt und Landrat Markus Ramers führte er im Anschluss an das Bühnenprogramm die Pride Parade mit einer riesigen Regenbogenflagge an.
Schirmherrin war die grüne Landtagsabgeordnete Nyke Slawig.
Wie immer kam auch Stephan Brings auf die Bühne und brachte neben herzlichen Worten und Appellen auch schöne Leedche mit – dass er die aufgrund einer technischen Störung ohne Gitarre nur mit Halbplayback vortragen konnte, störte zumindest das Publikum nicht. Im Gegenteil, er wurde von einem vielstimmigen Chor begeistert unterstützt und natürlich war es so unperfekt eigentlich noch umso schöner.
Winfried Kubitza-Simons nutzte die Gelegenheit, ließ seinen Mann Mario von zwei freundlichen Polizisten „verhaften“ und zur Bühne geleiten, wo er vor ihm niederkniete und ihm den dritten Antrag machte: Nach der eingetragenen Partnerschaft und der standesamtlichen Trauung werden die beiden nun also auch noch kirchlich heiraten. Besiegelt wurde das Ja-Wort von Pfarrer Gregor Weichsel und Pfarrerin Judith Weichsel, die erleichtert das Anmeldeformular präsentierten.
Fast ganz pünktlich startete dann der große Demozug durch die Stadt – das Wetter blieb stabil, die Laune hätte besser nicht sein können und vom Straßenrand und aus den Fenstern der Häuser kam ganz viel Liebe, Support und Begeisterung.
Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – bleibt stark, zeigt Flagge und steht zusammen!







































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